Gartenarbeiten im Frühjahr
Der Frühling ist da und die Hobbygärtner stehen in den Startlöchern, um mit der Gartenarbeit beginnen zu können. Einiges steht jetzt schon auf dem Gartenkalender, z.B. der Rückschnitt bei Rosen. Die Gartenschere kann dabei schon an oberirdischen, abgestorbenen Staudenteilen angesetzt werden. Abgeschnitten wird direkt über dem Boden. Ebenfalls zurückschneiden kann man jetzt Sträucher; dabei ist jedoch Vorsicht geboten, da manche Sträucher, wie z.B. Flieder und Forsythie, ihre Blütenknospen angelegt haben. Bei diesen erfolgt kein Rückschnitt, da sie sonst in diesem Jahr nicht mehr blühen.

Kündigen sich die ersten Nachtfröste an, müssen Kübelpflanzen ins Winterquartier gebracht oder zumindest gegen den Frost geschützt werden. Auf die Witterungsbedingungen reagiert jede Pflanzenart jedoch anders.
Obstbäume in voller Frühjahrsblüte sind ein wunderbarer Anblick, die Ernte im Sommer stets ein großes Vergnügen für die ganze Familie. Wer in seinem Garten nicht den nötigen Platz für einen stattlichen Apfel- oder Kirschbaum hat, muss trotzdem nicht auf die Freude am Obstbaum verzichten. Für kleine Gärten und sogar für Terrasse und Balkon gibt es viele Obstarten, die klein im Wuchs bleiben und dennoch viele Früchte tragen.
Engelstrompeten zählen zu den Klassikern der Kübelpflanzen und lassen sich am besten über Stecklinge vermehren. Zu Überraschungen kann jedoch die Aussaat führen, zuweilen erhält man eine völlig neue Sorte. Der Hobbygärtner entnimmt dafür im Spätsommer den Samen der Mutterpflanze, trocknet ihn und sät im Frühjahr aus - bei Temperaturen von rund 20 Grad in ungedüngte Aussaaterde. Am besten stülpt man dabei ein Glas oder einen durchsichtigen Folienbeutel über den Topf mit dem Samen. Nach der Keimdauer von zwei bis drei Wochen sind die jungen Keimlinge bewurzelt und können einzeln in größere Töpfe gepflanzt werden. Nach dem Anwachsen werden sie wie die schon vorhandene ältere Engelstrompete behandelt.
Tomaten gehören hierzulande zu den beliebtesten Gemüsearten. Knapp 22 Kilo Tomaten verzehrt jeder Bundesbürger durchschnittlich im Jahr – frisch oder in verarbeiteter Form. Der Tomaten-Anbau im Hausgarten bringt jedoch oft Probleme mit sich.
