Wasserpflanzen sind für den Gartenteich nicht nur aus optischen Gründen wichtig: Sie fügen Sauerstoff zu und entziehen Nährstoffe, was die Reinigung und Verbesserung der Wasserqualität zur Folge hat. Außerdem geben Wasserpflanzen zahlreichen Teichtieren Lebensraum, was zusätzlich zum biologischen Gleichgewicht beiträgt.
Wasserpflanzen - Pflanzzeit
Gepflanzt wird frühestens Anfang Mai. Messen Sie dafür zunächst die unterschiedlichen Tiefen des Gartenteiches ab. Seerosen, die Klassiker der Teichpflanzen, gibt es für alle Tiefen.
Wasserpflanzen - So wird gepflanzt
Bei Wasserpflanzen ist darauf zu achten, ob es sich um Schwimmpflanzen handelt oder ob die Gewächse im Boden wurzeln. Letztere müssen in Pflanzkörbe, stark wuchernde Arten in Kübel gesetzt werden.
Damit die Pflanzen gut gedeihen, ist es ratsam, nährstoffarme Erde zu verwenden: Ein Teil Gartenerde mit ein bis zwei Teilen Sand mischen, bei sehr kalkhaltigem Wasser noch einen Teil Schwarztorf zugeben. Das Substrat zehn bis 15 Zentimeter hoch auf den Teichboden und in den Uferzonen auftragen und mit zehn Zentimeter Betonkies bedecken. In die Kiesschicht werden nun die Pflanzen gesetzt, deren Wurzeln schnell die darunterliegende Erde eindringen.
Wasserpflanzen in Körben brauchen ein nährstoffreicheres Substrat wie Lehm, der lediglich mit einer dünnen Lage Kies oder Sand bedeckt wird. Die Korbpflanzung eignet sich ausschließlich für Fertigteiche.