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Balkonpflanzen mögen keinen Sumpf

balkon.jpg Wenn Kübelpflanzen und Sommerblumen in Balkonkästen ständig nasse Wurzeln haben, werden sie leicht von Bodenpilzen der Gattung Pythium befallen. Das Gleiche gilt, wenn auf dem Rasen oderr im Gemüsebeet Regenwasser für mehrere Stunden steht. Die Sporen der Pythium-Arten brauchen fließendes Wasser, um zum Wurzelwerk zu gelangen. Dabei werden Stängelgrund und Wurzeln zerstört. Sie nehmen eine braun-schwarze Färbung an,der Transport von Nährstoffen und Wasser zu oberirdischen Teilen der Pflanze wird unterbunden.

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Hyazinthen: Duftende Frühlingsboten

hyazinthenIm Frühling bringen Hyazinthen Farbe und Duft in Haus und Garten. Ihre prächtigen Blütentürme bestehen aus zahlreichen sternförmigen Einzelblüten und verströmen intensiven Duft. Die im Herbst gepflanzten Zwiebeln öffnen je nach Witterungsverhältnissen meist im April ihre üppigen, seidigen Blüten.
Hat man die Pflanzzeit verpasst, kann man im Frühling im Fachhandel und Gartencentern viele Hyazinthenarten auch im Topf kaufen, die im Garten gesetzt werden können oder in Gruppen arrangiert in schönen Gefäßen ihre Pracht in Wohnung und Balkon entfalten.

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Olivenbaum: Mittelmeer-Flair auf Balkon & Terasse

olivenbaumMediterrane Romantik zaubert ein Olivenbaum auf die heimische Terrasse. Zwar ist der Sommer hierzulande für das Wachstum von Oliven zu kalt, immerhin erfreut uns der Olivenbaum aber in Juli und August mit kleinen, weißen Blüten. Und das Bäumchen ist einfach zu halten: Ein sonniger Platz, alle 14 Tage entkalktes Wasser und eine monatliche Zugabe von Dünger genügen ihm zum Gedeihen.
Das immergrüne Gewächs behält seine blaugrünen Blätter auch im Winter, sollte aber im Spätherbst zum Überwintern nach drinnen geholt werden. Umgetopft wird am besten nach der Winterpause im Frühjahr.

Kübelpflanzen überwintern: Schutz vor Frost

Wenn sich Nachtfröste ankündigen, müssen Kübelpflanzen geschützt oder ins Winterquartier gebracht werden. Das bedeutet für die meisten Pflanzen: hell, kühl, frostfrei und mäßig feucht.
Generell sollten die Pflanzen so spät wie möglich hereingeholt werden: Je kürzer der Aufenthalt unter selten optimalen Bedingungen des Winterquartiers, desto weniger werden die Pflanzen geschwächt. Kühle Temperaturen können durchaus von Vorteil sein, denn sie bremsen das Wachstum und fördern die Triebreife.

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Oleander: Duftpflanze im Kübel

OleanderEin dekorativer Langzeitblüher ist der Oleander: Von Juni bis in den Oktober erfreut er den Gartenbesitzer mit duftenden Blüten in weiß, gelb, rosa oder rot. Da er das Umtopfen überhaupt nicht mag, ist es ratsam, ihn gleich in einen sehr großen Topf zu pflanzen.
Der Oleander liebt die pralle Sonne, braucht einmal täglich Wasser und wöchentlich Dünger. Temperaturen bis zum Gefrierpunkt hält er stand, ab Spätherbst sollte jedoch auch er ins helle, luftige Winterdomizil.
Wer kleine Kinder hat, sollte jedoch auf den Oleander verzichten: Alle Pflanzenteile sind giftig!

Kübelpflanzen: Blühender Schmuck für Balkon & Terasse

Kübelpflanzen
Foto: flickr.com

An warmen und sonnigen Plätzen auf Balkon und Terrasse fühlen sich viele mediterrane und exotische Kübelpflanzen wohl. Allerdings müssen sie hierzulande in Töpfen gehalten werden und brauchen ein frostsicheres Winterquartier. Ausreichend große Gefäße wie wirkungsvolle Terracotta-Kübel geben den Pflanzen genug Platz um sich optimal zu entfalten. Die Pflege der Exoten ist ein wenig aufwändiger als bei pflegeleichten Beetpflanzen, eine üppige Blütenpracht dankt jedoch den Einsatz.

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Kübelpflanzen: Regelmäßige Düngung

Kübelpflanzen
Foto: flickr.com
Kübelpflanzen werden nicht für eine Sommersaion gekauft, sondern können viele Jahre lang Freude bereiten. Für dauerhaftes Gedeihen spielen neben Standort und Bewässerung auch die regelmäßige Düngung eine maßgebliche Rolle. Gedüngt wird wöchentlich nur während der Sommermonate je nach Gebrauchsanleitung des Düngers. Sollte der Dünger keine Mengenangaben für Kübelpflanzen aufweisen, verabreicht man Starkzehrer 30 g, Mittelstarkzehrer 20 g und Schwachzehrer 10 g bzw. ml pro 10 Liter Wasser.

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Zitruspflanzen: Der Duft des Südens

Zitruspflanzen
Foto: flickr.com
Mit Orange, Zitrone und Kumquat holt man sich das Mittelmeer direkt auf den heimischen Balkon. Wie alle Kübelpflanzen brauchen sie zum üppigen Gedeihen eine regelmäßige, kalkarme Bewässerung, einen sonnigen Standort und ein frostfreies Domizil für die Wintermonate. Staunässe sollte vermieden werden. Im Laufe des Frühjahrs entwickeln sich weiße Blüten, aus denen sich die dekorativen Früchte bilden. Diese kann man sogar essen - vorausgesetzt, es handelt sich nicht um die pflegeleichte Bitterorangenart Chinotto, eine reine Zierpflanze.

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Buchsbaum: Attraktiv im Kübel

Buchsbaum
Foto: flickr.com
Buchsbaum, der Klassiker für Sichtschutzhecken und Beeteinfassung, kommt in modernen Gärten auch als Kübelpflanze groß raus. Seine Beliebtheit verdankt der Buchsbaum seinem filigranen Wuchs und der Formbarkeit zu grünen Skulpturen. Um in Form zu bleiben, benötigt der Buchs einen steten Schnitt von Anfang an. Der beste Termin dafür liegt zwischen Mai und Juli. Zusätzliche Nährstoffe in Düngern regen die Wuchsfreudigkeit nach dem Schnitt an. Spezielle Buchsbaumerde mit Stcikstoff und Kalium sorgt ebenfalls für gesundes, neues Blattwerk.

Gartentipp: Jetzt Balkonpflanzen vermehren

Balkonpflanzen
Foto: flickr.com
Jetzt ist die beste Zeit um von mehrjährigen Kübel- und Balkonpflanzen Ableger zu nehmen. Besonders dann, wenn kühler und frostfreier Überwinterungsplatz knapp ist. Mit einem sauberen, scharfen Messer werden Kopfstecklinge genommen. Wenige Blätter genügen, den Schnitt knapp unter einem Knoten ansetzen, weil sich da das besonders vermehrungsfreudige Gewebe befindet. In feuchte Aussaaterde setzen und mit Folie abdecken. Besonders gut lassen sich auf diese Weise Geranien, Fuchsien, Petunien, Fleißige Lieschen und Elfensporn vermehren.

2005 - Das Jahr der Hortensien

Hortensien
Foto: flickr.com
So schön und üppig blühten sie lange nicht mehr: Die Hortensien. Gärtner und Hobbygärtner erfreuen sich in diesem Jahr einer besonders prachtvollen Blüte, die auf die späten Fröste im vergangenen Winter zurückzuführen ist. Die Pflanzen konnten vor dem Kälteeinbruch ihre Blütenknospen noch voll entwickeln, so die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.
Verblühte Hortensien sollten direkt nach der Blüte unterhalb des Blütenstandes zurückgeschnitten werden, da die neuen Knospen für die nächste Blüte schon in diesem Jahr gebildet werden. Bei einem Rückschnitt der gesamten Pflanze hingegen kann die nächste Blütenpracht komplett vernichtet werden.