Kübelpflanzen bei Frost ins Winterquartier
Kündigen sich die ersten Nachtfröste an, müssen Kübelpflanzen ins Winterquartier gebracht oder zumindest gegen den Frost geschützt werden. Auf die Witterungsbedingungen reagiert jede Pflanzenart jedoch anders.
Im Allgemeinen gilt, die Kübelpflanzen möglichst spät hereinzuholen, weil die Triebe dadurch besser ausreifen und die Klimabedingungen im Winterquartier meist nicht optimal für die Pflanzen sind. Der dortige Aufenthalt sollte deshalb möglichst kurz sein.

Engelstrompeten zählen zu den Klassikern der Kübelpflanzen und lassen sich am besten über Stecklinge vermehren. Zu Überraschungen kann jedoch die Aussaat führen, zuweilen erhält man eine völlig neue Sorte. Der Hobbygärtner entnimmt dafür im Spätsommer den Samen der Mutterpflanze, trocknet ihn und sät im Frühjahr aus - bei Temperaturen von rund 20 Grad in ungedüngte Aussaaterde. Am besten stülpt man dabei ein Glas oder einen durchsichtigen Folienbeutel über den Topf mit dem Samen. Nach der Keimdauer von zwei bis drei Wochen sind die jungen Keimlinge bewurzelt und können einzeln in größere Töpfe gepflanzt werden. Nach dem Anwachsen werden sie wie die schon vorhandene ältere Engelstrompete behandelt.
Ein dekorativer Langzeitblüher ist der Oleander: Von Juni bis in den Oktober erfreut er den Gartenbesitzer mit duftenden Blüten in weiß, gelb, rosa oder rot. Da er das Umtopfen überhaupt nicht mag, ist es ratsam, ihn gleich in einen sehr großen Topf zu pflanzen.
Leider keine Früchte, dafür wunderschöne rote Blüten trägt hierzulande der Granatapfelbaum. Das Mittelmeergewächs braucht einen voll sonnigen und windgeschützten Standort, um seine Pracht entfalten zu können. Neben gleichmäßiger Bewässerung empfiehlt sich alle ein bis zwei Wochen die Zugabe von Dünger. 

Die optimale Pflanzzeit für Holländische Iris und Kaiserkronen ist im August. Während die Hollandische Iris nicht tiefer als 













