Schwimmteich
Ein eigener Badesee im Garten? Das muss kein Traum bleiben. Mit einem Schwimmteich kann schon ab einer Fläche von nur 50m² ein echtes Badeparadies entstehen.
Ein eigener Badesee im Garten? Das muss kein Traum bleiben. Mit einem Schwimmteich kann schon ab einer Fläche von nur 50m² ein echtes Badeparadies entstehen.
Wasserpflanzen sind für den Gartenteich nicht nur aus optischen Gründen wichtig: Sie fügen Sauerstoff zu und entziehen Nährstoffe, was die Reinigung und Verbesserung der Wasserqualität zur Folge hat. Außerdem geben Wasserpflanzen zahlreichen Teichtieren Lebensraum, was zusätzlich zum biologischen Gleichgewicht beiträgt.
Im niederländischen Loozen befindet sich eine der größten Pflanzensammlungen des Landes. Das Einmalige des Komplexes sind die Teichgärten mit drei großen Naturteichen und rund 50 künstlich angelegten Teichen. Die Vijvertuinen Ada Hofmans inspirieren jedoch nicht nur durch ihre harmonische Gestaltung, sondern auch in ökologischer Hinsicht. Durch den Einsatz von Wasserpflanzen, die besonders viel Sauerstoff produzieren, kommt man hier ganz ohne Chemie und Technik aus.
Foto: Ada Hofman
Während Seerosen und viele andere Wasserpflanzen sanft auf der Oberfläche treiben, ragen Blätter und die wunderschönen Blüten des Lotus weit empor. Damit die Pflanze sich gut entwickeln kann, sollte der Teich im Durchschnitt mindestens drei Meter messen und nicht tiefer als 80 Zentimeter sein. Das Wasserbecken wird mit Lehmerde gefüllt, über dem Substrat sollte die Wasserschicht mindestens zehn Zentimeter betragen, damit der Lotus im Winter durch die Eisschicht vor Frost geschützt ist. Wesentlich höher sollte die Wasserschicht nicht sein, da sie sich sonst nicht ausreichend erwärmt. Der Lotus braucht volle Sonne, sonst pausiert er zuweilen beim Blühen. Die Blütezeit liegt zwischen Mitte Juli und August. Drei bis vier Tage blüht eine Blume, übrig bleiben die ebenfalls dekorativen Samenstände.
Wasserpflanzen sind für den Gartenteich nicht nur aus optischen Gründen wichtig: Sie fügen Sauerstoff zu und entziehen Nährstoffe, was eine Reinigung und Verbesserung der Wasserqualität zur Folge hat. Außerdem geben sie vielen Teichtieren Lebensraum, was zusätzlich zum biologischen Gleichgewicht beiträgt.
Gepflanzt wird frühestens Anfang Mai. Messen Sie zunächst die unterschiedlichen Tiefen des Teiches ab. Seerosen, die Klassiker der Teichpflanzen, gibt es für alle Tiefen.
Das Winterhalbjahr läßt sich prima für Planungen nutzen, für die während der Gartensaison oft keine Zeit bleibt. Eine gute Gelegenheit um für das kommende Frühjahr einen Gartenteich als persönliche Wellnessoase zu entwerfen.
Wichtig ist vor allem der Standort: Für einen kleinen Teich eignet sich gut ein Platz, der einige Stunden in der Sonne, aber während der heißen Mittagszeit im Schatten liegt. Wird das Wasser nämlich zu warm, fördert dies das lästige Algenwachstum.
Rechtzeitig vor Winterbeginn sollte der Gartenteich auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden. Das Hauptproblem in Herbst und Winter ist die Zersetzung im Teich, die viel Sauerstoff verbraucht. Dieser wird vor allem unter einer geschlossenen Eisdecke und bei mangelnder Wasserumwälzung knapp, was zum Tod von größeren Tieren wie Fischen und Fröschen führt.
Deshalb alle absterbenden Pflanzenteile, wie beispielsweise Seerosenblätter, sorgfältig entfernen. Auch Falllaub möglichst vollständig abgefischen, bevor es auf den Teichboden sinkt. Fadenalgen und sonstige Zersetzungsmassen müssen ebenfalls raus.