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Rosen: Aus Dornröschenschlaf erweckt

Rosen
Foto: flickr.com

Mit ihren prachtvollen Blüten und betörendem Duft erfreuen uns wiederentdeckte Rosen aus Napoleons Zeit. Das Euregio-Projekt Grenzüberschreitende Entwicklung und Vermarktung innovativer Pflanzenprodukte, kurz GEVIP genannt, will diese Rosen vor dem Aussterben bewahren und in Gärten heimisch werden lassen.
Der Gartenkultur kam vom 17. bis 19. Jahrhundert besonders in Burgen und Schlössern ein hoher Stellenwert zu. Vieles, was dort kultiviert wurde, mündete in die Züchtung heutiger Sortimente.
GEVIP hat sich zum Ziel gesetzt, historische Zierpflanzensorten wieder anzupflanzen und damit vor dem Aussterben zu bewahren. 50 Rosensorten aus drei Jahrhunderten wurden nun aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt und im Innenhof der Burg Bentheim gepflanzt.

Rosen: Die Zierde jedes Gartens

Rosen
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Rosen gehören zu jedem auch noch so kleinen Garten einfach dazu. Gartenneulinge vertrauen beim Kauf am besten auf pflegeleichte und widerstandsfähige Sorten. Die Auswahl ist dennoch groß und reicht von Edelrosen wie Gloria Dei und Focus über Beetrosen (z.B. Pastella) und Strauchrosen wie Tuscany und die englische Crocos Rose bis zur Kletterrose Amadeus. Um üppig zu gedeihen, brauchen Rosen unbedingt einen sonnigen Standort. Vorsicht vor Stauhitze wie an Mauern oder überdachten Balkonen. Hier wird der Befall mit Schädlingen und Mehltau begünstigt.

Rosen schneiden

Rosen schneiden
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Für einen lockeren Wuchs und Blütenreichtum werden die Rosen im Frühjahr geschnitten. Dabei richtet sich der exakte Zeitpunkt nach den Wetterverhältnissen. Der Schnitt sollte erst dann erfolgen, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist.
Im Sommer schneidet man meist die abgeblühten Blüten ab, um den Fruchtansatz zu verhindern und einen zweiten Blütenflor zu unterstützen.
Im Herbst werden lediglich stark wachsende Rosen etwas zurückgeschnitten.
Die genauen Regeln beim Rosen schneiden richtet sich nach den einzelnen Rosengruppen.

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ADR-Rosen: Was ist das?

ADR-Rosen
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Das ADR-Zeichen ist eine besondere Auszeichnung für Rosen, die in einem mehrjährigen Prüfverfahren positiv bewertet und als ADR-Rosen anerkannt wurden. An mehreren Standorten in Deutschland werden von einem Arbeitskreis des Bundes Deutscher Baumschulen e.V. die wichtigsten Eigenschaften der Rose wie Pflanzengesundheit, Blüte und Blühverhalten, Wuchseigenschaften, Fruchtbildung, Duft, etc. einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen. Über 100 Rosen konnte bislang das Prädikat "ADR-Rose" verliehen werden. Die ADR-Broschüre ist für € 3,30 (in Briefmarken) beim Bund deutscher Baumschulen erhältlich.

Rosen: Was tun gegen Blattläuse?

Blattläuse
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Sobald es im Sommer trocken, warm und sonnig ist, fallen Blattläuse massenhaft über junge Rosentriebe her. Sie stechen bevorzugt junge, weiche Pflanzentriebe an und saugen Pflanzensaft aus. Bei starkem Befall können Blätter und Blüten verkrüppeln, die Pflanze wird geschwächt und zuweilen werden auch Viruskrankheiten übertragen.

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